{"id":791,"date":"2012-11-26T19:43:29","date_gmt":"2012-11-26T18:43:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mvrunkel.de\/wordpress\/?p=791"},"modified":"2017-04-09T19:51:22","modified_gmt":"2017-04-09T17:51:22","slug":"ein-abend-an-dem-alles-stimmte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.mvrunkel.de\/wordpress\/2012\/11\/26\/ein-abend-an-dem-alles-stimmte\/","title":{"rendered":"Ein Abend, an dem alles stimmte"},"content":{"rendered":"<p>Nassauische Neue Presse v. 5. November 2012<\/p>\n<p>Auch dieses Mal haben die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Runkel bei ihrem Jahreskonzert mit einer Kombination aus Pop und Klassik die Besucher beeindrucken k\u00f6nnen.<br \/>\nVon <strong>Peter Sch\u00e4fer<br \/>\n<\/strong><br \/>\nRunkel. Schon der Eingangsbereich und der kleine Saal der Runkeler Stadthalle, die wundersch\u00f6n dekoriert waren, lie\u00dfen erahnen, dass es ein besonderer Abend werden sollte, was sich dann auch beim Auftakt des Musikverein-Jahreskonzertes, zu dem das Jugendorchester Deep Purples &#8222;Smoke on the water&#8220; auff\u00fchrte, best\u00e4tigte. Es folgte die weltbekannte Melodie &#8222;Soul Bossa Nova&#8220;.<br \/>\nKlassische, wundersch\u00f6ne Melodien von der Kinoleinwand schlossen sich an mit Wolfgang Amadeus Mozarts &#8222;Kleiner Nachtmusik&#8220;, dem &#8222;Mandoline Concerto&#8220; von Antonio Vivaldi, dem Kanon von Johann Pachebel und einen beeindruckenden Abschluss dieser Melodien gab es durch die &#8222;Ode an die Freude&#8220; von Ludwig van Beethoven. Ein glanzvolles Finale boten die Jugendlichen unter der Leitung von Thomas Pravida mit einem der Popklassiker schlechthin: mit &#8222;Thriller&#8220; von Michael Jackson. Die beiden Mitglieder des Jugendorchesters, Anna Schulz und Tiago Afonso, waren auch als Moderatoren aktiv.<br \/>\nGlanz und Gloria<br \/>\nMit, frei \u00fcbersetzt &#8222;Glanz und Gloria&#8220;, dem f\u00fcr die Briten ungemein wichtigen Milit\u00e4r-Marsch &#8222;Pomp and Circumstance&#8220;, setzte dann das Blasorchester des Musikvereins Runkel schon zum Auftakt ein Ausrufezeichen. Bei vielen an diesem Abend aufgef\u00fchrten popul\u00e4ren und beliebten Musikst\u00fccken war den Besuchern eine gro\u00dfe Freude anzumerken, die sich durch deren Mimik und Gestik erahnen lie\u00df. Die Konzertbesucher &#8222;gingen&#8220; sozusagen ein ums andere Mal &#8222;bei den Werken mit&#8220;. Insbesondere war dies der Fall bei der Pr\u00e4sentation des Potpourris der &#8222;Best of the Beatles&#8220;.<br \/>\nEinen musikalischen Rundgang durch eine Gem\u00e4ldegalerie gab es mit den &#8222;Bildern einer Ausstellung&#8220; durch die &#8222;Promenade 1&#8220;, &#8222;Promenade 2&#8220; und &#8222;Das gro\u00dfe Tor von Kiew&#8220;. Diese St\u00fccke hatten zeitweilig ausgesprochen musikalisch-experimentellen Charakter und stellten gerade deshalb h\u00f6chste Anforderungen an die Musiker des Musikvereins, denen diese in beeindruckender Weise gerecht werden konnten. Hier, wie bei allen anderen Interpretationen, war die Verbundenheit des Dirigenten Thomas Pravida zu seinen Musikern deutlich zu sp\u00fcren, der in einf\u00fchlsamer aber bestimmter Weise seine beiden Orchester vorbereitet hatte und bravour\u00f6s die Musikerinnen und Musiker zu lenken wusste. Vor der Pause gab es dann einen klassischen Blasmusik-Beitrag in Form des &#8222;Florentiner Marsches&#8220;.<br \/>\nLeise T\u00f6ne<br \/>\nMit der Er\u00f6ffnungsfanfare der olympischen Spiele 1984 in Los Angeles wurde dann der zweite Teil des Konzertes &#8222;eingel\u00e4utet&#8220;, dem sich die &#8222;Annen-Polka&#8220; von Johann Strau\u00df&#8220; Sohn anschloss. Dass die Musikerinnen und Musiker des MV auch die sanften, leisen T\u00f6ne beherrschen, konnten sie bei &#8222;Wonderful tonight&#8220;, &#8222;Layla&#8220; und &#8222;Tears in Heaven&#8220; von Eric Clapton beweisen. Aus den &#8222;Enigma Variations&#8220; von Edward Elgar schloss sich das Werk &#8222;Nimrod&#8220; an.<br \/>\nIm diesem Jahr hatte der Musikverein-Jahresausflug nach Tirol gef\u00fchrt, was die Musiker zum Anlass nahmen, auf den Tiroler Freiheitskampf im Jahr 1809 n\u00e4her einzugehen \u2013 und zwar mit einer Suite in drei S\u00e4tzen von Sepp Tanzer mit den Titeln &#8222;Aufstand&#8220;, &#8222;Kampf am Berg Isel&#8220; und &#8222;Sieg&#8220;. Hedi Wengel, der Mann Posaune im Orchester spielt und die aus Tirol stammt, wusste gekonnt in &#8222;tirolerisch&#8220; den Besuchern die Werke n\u00e4her zu bringen.<br \/>\nEin grandioses Finale des von Petra Haub moderierten Konzertes gab es mit einem Lied, das durch die Interpretation von Frank Sinatra weltber\u00fchmt geworden ist und bis heute gerne geh\u00f6rt wird: das &#8222;My Way&#8220; in einem Arrangement von John Glensek Mortimer. Nat\u00fcrlich ging es auch nicht ohne eine Zugabe ab und das Konzert bekam durch einen weiteren Aspekt eine besondere Note: Durch die die Musik begleitende Lichttechnik mit tollen Illuminationen und farblich wunderbar gestalteten Motiven.<br \/>\nDie Monate lang andauernden Proben haben sich bezahlt gemacht: Die Aktiven des Musikvereins Runkel haben erneut in beeindruckender Weise demonstriert, wie sinnvoll Freizeitgestaltung aussehen kann und ihnen war die Erleichterung dar\u00fcber, &#8222;es geschafft&#8220; zu haben ebenso anzusehen wie die Freude dar\u00fcber, f\u00fcr ihre wunderbaren Leistungen mit berechtigt lange anhaltendem Applaus des Publikums bedacht worden zu sein.<br \/>\n\u00dcber die Ehrungen an diesem Abend berichten wir separat.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nassauische Neue Presse v. 5. 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